Der Wankelmut der Sportbund-Episode

4. Dezember 2013 | Till Hoffmann

Jungen Bezirksliga: TSV Georgii Allianz - DJK Sportbund Stuttgart III 6:2

Am Samstag (23.11.) stand in der Liga eine wichtige Aufgabe an. Sportbund III stand auf dem Programm. "Sollte ja eigentlich machbar sein", hörte man aus so manchem Fanmund.

Auch wenn man auf Stammkraft Baumann, der ja zurzeit einen (nicht nur ideologischen) positiven Werdegang durchmacht, verzichten musste, gab man alles für die 2 Punkte. Edeljoker Luka stand zur Verfügung. Die Doppel verliefen gegen starke Gegner auch sehr ordentlich. Till/Flo blieben weiter ungeschlagen und bezwangen Kolarski/Laue in 5 Sätzen. Auch David/Luka hatten mit Anderer/Groeber so ihre Probleme, konnten sich den Sieg dann aber doch noch sichern. Man konnte also mit einer 2:0-Führung aus den Doppeln gehen.

Das mental immer schwere Spiel gegen Laue konnte David pflichtgemäß gewinnen, während Till sich Kolarski geschalgen geben musste. Es war also an der Oehme-Bruderschaft, die Führung weiter auszubauen. Der "Noppengott" konnte sich gegen Jungspund Anderer mit 3:1 durchsetzten, während sich Luka gegen den starken Groeber das Nachsehen hatte. Nach diesem 4:2 ging es mit großem Elan in Runde 2. Till behielt im Kampf gegen Laue die Nerven und gewann 3:1. Mit David "Terminator" Hierholz war ja sowieso in letzter Zeit immer zu rechnen, so schaffte er auch dieses Mal den Sieg gegen den starken Kolarski.

Teil 1 der Sportbund-Aufgabe war also mit 6:2 ordnungsgemäß gelöst.

Jungen Verbandspokal: TSV Georgii Allianz - DJK Sportbund Stuttgart III 4:3

Keine ruhige Minute verging jedoch bis zum Dienstag: Die strategischen Feinheiten des Gegners wurden wiederum analysiert. Mit dem "Terminator" Hierholz, dem "Noppengott" Flo und "Dem Inbegriff des sich-vom-Tisch-entfernens" Hoffmann ging es also in das Pokalviertelfinale gegen Sportbund III, die ohne Laue anreisten. Man sah in Kolarski, Kaiser und Groeber also eine Pflichtaufgabe. Das war dann auch das Problem. Till konnte schon wie am Samstag keinen Stich gegen Kolarski landen und verlor noch deutlicher. David konnte nach der Devise "mäßig spielen, trotzdem gewinnen" DJK-Youngster Kaiser bezwingen. Auch Flo schien nicht ganz bei Sinnen: Gegen Groeber lauteten die ersten 4 Sätze -2,+2,-2,+3. Was wie ein schlechter Scherz aussah, war bitterer Ernst. Im 5. Satz nahm Flo dann all seine Manpower zusammen und bezwang Grober mit 13:11.

Das Doppel stellten Till/Flo und wollten an die Leistung von Samstag anknüpfen. Eigentlich ein super Plan. Da der aber so gar nicht funktionierte, mussten sie dann auch Kaiser/Groeber gratulieren. Das 2:2 hatte entsprechend auch ein gewisses mulmiges Gefühl zur Folge. Dann verlor auch noch David gegen Kolarski und Flo schaffte es irgendwie, Kaiser zu bezwingen. Es kam also zum alles entscheidenden Match von Till gegen Groeber. Trotz bescheidener Leistung mit dem vollkommenen Verzicht auf Vorhandpunkte schaffte er es, das Spiel nach Hause zu gurken und den Halbfinaleinzug perfekt zu machen.

Fazit: irgendwie den Dreck aus dem Gesicht waschen und die Fehler analysieren. Irgendwie hat es ja doch gereicht.

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